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Die Geschichte des Liederkranzes Rot an der Rot

1836 - erste Erwähnung des Liederkranzes - gemeinsames Singen auf der Burgruine Marstetten

Die erste Erwähnung des Liederkranzes Rot findet sich 1836 in Artikeln des „Schwäbischen Merkur“ sowie der Pfarrchronik der Pfarrei Aitrach, als sich die Sänger aus Rot zu einem gemeinsamen Singen anlässlich eines Maienfestes auf der Burgruine Marstetten einfanden, zusammen mit den Gesangvereinen von Memmingen, Leutkirch und Wurzach. Der Liederkranz Roth zählte zur damaligen Zeit 30 Mitglieder. Aus verschiedenen Anzeigen des "Schwäbischen Merkur" geht auch hervor, dass es zwischen den Vereinen einige Unstimmigkeiten gegeben haben muss, worauf der Liederkranz Roth, auch Sing-Verein genannt, mit dem Musikverein Bad Wurzach am 8. Juni 1837 auf der Burg Marstetten ein separates Liederfest veranstaltete. Der Verwaltungsausschuss schrieb unter anderem: "Zur Feier des 8. oder des 15. Juni wünschen wir ihm einen heitern Himmel, damit er unter der Wucht seiner Titel nicht einsinken möge".

Am 29. Juni 1837 fand in Memmingen ein großes Liederfest statt, an dem sich auch der Liederkranz aus "Mönchroth" beteiligte, dabei wurde als Gastgeschenk eine Tabakspfeife überreicht, die aber leider nicht mehr in Vereinsbesitz ist.

Auch eine Teilnahme am Liederfest in Biberach am 15. Juli 1839 lässt sich nachweisen, bei diesem großen Sängerfest waren 33 Vereine erschienen, darunter auch der Liederkranz aus Mönchsroth. Im Ganzen waren über 1000 Sänger anwesend.

Zeitungsbericht Biberacher Liederfest 1839 Zeitungsbericht Biberacher Liederfest 1839


Über die nächsten Jahre ist wenig bekannt, da sämtliche Bücher und Unterlagen nicht mehr vorhanden sind. Vielleicht verschwunden, auch wie die vieler anderer Vereine im Bauch eines Amtes, das sie eingefordert hat? Es ist bekannt, dass um die fünfziger Jahre die Akten von der Regierung eingefordert wurden, um das politische Verhalten nachzuprüfen, aufgetaucht sind sie nicht mehr.

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