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Berlinfahrt 12. - 16. September  2007

Mittwoch morgens um 3 Uhr brechen die Sängerinnen und Sänger des Liederkranzes Rot auf, um die Bundeshauptstadt Berlin zu besuchen. Nach einem kräftigen Frühstück an der ehemals deutsch-deutschen Grenze sind wir gerüstet für die lange Weiterfahrt, bis wir schließlich gegen 3 Uhr nachmittags unser Ziel - Berlin Weißensee erreichen. Nach dem Zimmerbezug starten wir auch gleich mit der Straßenbahn Richtung Alexanderplatz (Fernsehturm), um die ersten Eindrücke der Stadt zu bekommen.

Den Donnerstag beginnen wir mit einer Schiffsrundfahrt auf der Spree, vorbei an der Museumsinsel, Regierungsviertel, dem ehemaligen Palast der Republik und dem Nikolaiviertel. Nach der Rundfahrt nutzen wir die freie Zeit, um entweder den neuen Hauptbahnhof zu besichtigen oder einen Spaziergang zum Brandenburger Tor zu unternehmen, bis wir am Nachmittag von unserem Bundestagsabgeordneten, Herrn Romer für eine Besichtigung des Paul-Löbe-Hauses und des Reichstages empfangen werden. Herr Romer gibt uns dabei interessante Einblicke in die Arbeit und die Gebäude im Regierungsviertel. Der Abend steht nach einem gemeinsamen Abendessen im Nikolaiviertel zur freien Verfügung, den einige mit einem Besuch der Kneiben am Hackerschen Markt beenden.

Den Freitag nutzen wir für eine ausgedehnte Stadtrundfahrt, bei der wir auch Gelegenheit haben, einige Sehenswürdigkeiten zu Fuß zu erkunden. Den eindrucksvollen Treptowar Park, das Sony-Center, den Gendarmenmarkt und die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, um nur ein paar zu nennen. Den Abend verbringen wir zuerst urig in einem Restaurant unter den Schienen, wo die darüberfahrenden Züge die Deckenleuchter zum klingeln bringen. Während sich ein Teil anschließend auf den Rückweg ins Hotel macht, wandern die anderen zurück zum Brandenburger Tor, um dort das Holocaust-Mahnmal zu besichtigen, das doch einen bleibenden Eindruck hinterläßt.

Der Samstag beginnt mit einem kurzen Singen in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, weiter gehts dann zur freien Verfügung ins KaDeWe. Mittags folgt eine Fahrt nach Potsdam, wo wir das Neue Palais sowie Schloß Sansoucci besichtigen. Den Abend lassen wir noch gemütlich mit einigen Liedern im Hotelrestaurant ausklingen. Am Sonntag steht nun leider nur noch die Heimfahrt auf dem Programm, die dann aber auch noch mit lustigen Liedern recht kurzweilig wird.

aus der Schwäbischen Zeitung (13.10.2007):

Berlin bleibt der Roter Reisegruppe in bester Erinnerung

Beeindruckt von Berlin zeigte sich die Reisegruppe des Roter Liederkranzes vor dem Reichstagsgebäude.

ROT AN DER ROT (sz) - Anlässlich des 170-jährigen Vereinsbestehens des Liederkranzes Rot ist im vergangenen Jahr beschlossen worden, Berlin in einer fünftägigen Reise zu besuchen. Dies wurde nun in die Tat umgesetzt. Was bleibt sind vielfache Eindrücke und das Fazit: Berlin ist eine Reise wert.

Nach der Einquartierung ging es gleich zu einer kleinen Stadterkundung um den Alexanderplatz. Einige gönnten sich einen Ausblick vom Fernsehturm, von dem sich in über 200 Metern Höhe eine tolle Aussicht auf die ganze Stadt eröffnet.

Anderntags stand morgens bei frischer Brise eine Spreeschifffahrt und nachmittags der Besuch des Bundestags auf dem Programm. MdB Franz Romer informierte dabei über seine vielseitigen Tätigkeiten. Danach wurde die Gruppe von ihm mit Mitarbeitern seines Büros durch das Abgeordnetenhaus über den Verbindungsgang in weiteren Gebäuden des Regierungsviertels bis zum Reichstagsgebäude geführt. Der Vorsitzende Stefan Schrägle bedankte sich bei Franz Romer für die interessanten Einblicke. Anschließend war noch Gelegenheit zur Besteigung der Glaskuppel mit seiner überwältigenden Rundumsicht über Berlin.

Am dritten Tag wurden die Sehenswürdigkeiten von Berlin in Begleitung eines Stadtführers teils mit Bus und zu Fuß in sechs Stunden noch intensiver erkundet. Mit seinem Berliner Mundwerk wurden beiläufig mal Politik und sonstige bekannte Persönlichkeiten der Gegenwart und Vergangenheit mit Witz, Charme und Humor auf die Schippe genommen. So kam nie Langeweile auf. Nachdenklicher wurde die Stimmung bei der Besichtigung der Mauerreste neben der Ausstellung Topografie des Terrors" sowie beim Besuch des Ehrenmals für die gefallenen russischen Soldaten beim Kampf um Berlin im Treptower Park und noch einer abendlichen Wanderung zum viel diskutierten Holocaust-Mahnmal. Beim Besuch der Kaiser-Wilhelm‑Gedächtniskirche hatte der Roter Liederkranz die Gelegenheit, ein paar Lieder den Kirchenbesuchern vorzutragen. Nachmittags war in Potsdam dann Geschichte angesagt. Mit zusätzlichen Einheitsfilzpantoffeln Größe 50 über den Schuhen rutschten alle, der Schlossführerin folgend, durch mehrere Räume des prächtigen Neuen Palais. Hierzu passend folgte die Besichtigung vom Schloss Sansoucci  mit seinen Außenanlagen, in denen dann 1991 der "Große Fritz" nach einigen Umbettungen seine von ihm gewünschte letzte Ruhestätte fand.