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Die Geschichte des Liederkranzes Rot an der Rot

1862 - Mitwirkung bei der Fahnenweihe des Liederkranzes Haslach

Am 14. September 1862 wirkte der Liederkranz Rot bei der Fahnenweihe des Liederkranz Haslach mit, der noch 1930 beim Roter Sängerfest erwähnt wurde, heute jedoch nicht mehr besteht.
"Das Fest, das am Morgen durch heftige Regengüsse vereitelt zu werden drohte, hat nachmittags der Himmel begünstigt und ist vollkommen gelungen. Die Vereine von Roth. Ochsenhausen, Leutkirch, Seibranz, Aichstetten, Tannheim und Memmingen erschienen dabei und von der ganzen Umgebung strömte eine große Menschenmenge herbei. Das Fest, das als schön bezeichnet werden darf, nahm auch ein würdiges Ende."

Aus der Pfarrchronik St. Verena Rot a. d. Rot sind einzelne Hinweise auf dargebrachte Ständchen enthalten. So 1878 ein Ständchen zu Ehren des Grafen Erbach zu Erbach von Wartenberg-Rot, 1892 Investitur des Ortspfarrers, 1909 Ständchen Graf Georg-Albrecht, 1910 25-jahriges Priesterjubiläum in Rot.

Vorgeschichte bis zur Neugründung im Jahre 1919

Auszug aus dem Tatsachenbericht von Sebastian Fakler:
Alfons Sesar, ein Vollblutmusiker, heiratete im Jahre 1905 nach Rot in die Feinbäckerei Schad. Er stammte aus Pfaffenhausen bei Mindelheim und scharte bald einige ebenfalls musikbegeisterte Freunde um sich. Etwa im Jahre 1908 bildete sich eine kleine Gruppe, bestehend aus Alfons Sesar, Josef Fakler und Andreas Dengler, die besonders zur Fastnachtszeit Unterhaltung bot. Durch einen Unfall von Andreas Dengler und den Ausbruch des 1. Weltkrieges musste bis 1918 eine Pause eingelegt werden. Nun Schloss sich Sebastian Fakler der kleinen Sangesriege an. Er erlernte das Spiel auf der Klarinette, dem Cello und der Trompete. Alfons Sesar spielte Bandonion (eine Konzertina mit mehr als 88 Tönen), Josef Fakler Gitarre, Wilhelm Albeser Mandoline, Sebastian Fakler ebenfalls Gitarre und Maria Theresia Sesar, später verh. Martin, begleitete schon in frühester Jugend auf der Violine.Diese Truppe war bekannt in der ganzen Umgebung. "Wir kamen des Öfteren nach Haslach, Tannheim, Berkheim, Steinhausen bis hinauf nach Bad Wurzach und machten dort unsere komischen Vorträge, Couplets und dergleichen." (wörtlich zitiert)

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