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Die Geschichte des Liederkranzes Rot an der Rot

Neugründung im Jahre 1919

Dem Druck der Öffentlichkeit nachgebend, wurde im Jahre 1919, genau am 13. August, ein Männergesangverein gegründet, der den Namen "Edelweiß" führte. Geprobt wurde im Hause Sesar, nach Stimmen getrennt in Backstube, Küche, Wohnzimmer und im 1. Stock. Schon bald erklang der erste Akkord und der Verein trat an die Öffentlichkeit. Das weiter bestehende Doppelquartett wurde jedoch als Konkurrenz angesehen, so dass sich Alfons Sesar gezwungen sah, die Leitung des Gesangvereins abzugeben. Im September 1923 verpflichtete sich Lehrer Knittel als Dirigent.

Seit 1923 sind eigene Protokollbücher vorhanden, die alle Vereinsereignisse seit dieser Zeit dokumentieren

Mit der Generalversammlung am 2. Dezember 1923 wurde Name "Edelweiß"  geändert in "Liederkranz", mit dem 1. Vorsitzenden Josef Bail; Schriftführer: Josef Caduff, Kassier: Josef Dengler, Beisitzer: Anton Laub, Karl Ludwig, Karl Lehmann.

Am 23. Dezember vereinigt sich der "Liederkranz" mit der Musik. 2. Vors.: Maier, Beisitzer: Hirsch und Arnold - Bereits am 2. Januar 1924 wird eine Abstimmung betreffs Trennung vom Gesangsverein bei der Musik durchgeführt: Ergebnis: 17 dafür, 2 dagegen. Die Trennung wird durch schriftliche Abmachung seitens der Musik vollzogen.

Juli 1924: Lehrer Stäbler verpflichtet sich als Dirigent. Es werden wöchentlich zwei Proben abgehalten, Dienstag und Donnerstag. Der Verein zählt 24 aktive Mitglieder.

Am 6. September 1925 übernimmt Sebastian Fakler auf vielfältiges Verlangen der Sänger das Amt des Dirigenten. Der schlechte Kassenstand und spärlicher Probenbesuch werden bemängelt.

9. Mai 1926: Auf Verlangen des Wirtes Schmied bringt der "Liederkranz" Rot a. d. Rot in Hauerz ein Theaterstück zur Aufführung. Um 19 Uhr war noch niemand da, "außer wir, Tische und Stühle". Bis zu Beginn der Vorstellung füllte sich der Saal jedoch bis auf den letzten Platz.

14. November 1926: In der Schlosswirtschaft in Tannheim wird eine Faschingsveranstaltung abgehalten. Die Tannheimer sind begeistert!

30. Dezember 1926: Schlittenfahrt nach Steinental. "Schon lange spricht man von einer Schlittenfahrt und so kam es am 30. Dezember endlich dazu. 15 Schlitten beteiligten sich an dieser Gaudi. Der Liederkranz fuhr auf einem Gesellschaftsschlitten, den Herr Sauter zur Verfügung gestellt hatte. In Steinental angekommen, ging es gleich in den Saal und einige Buddel Schnaps erwärmten die Kehlen. Mit dem Liede "Stoß an" gab's gleich gute Stimmung und so ging's fort bis in späte Abendstunden und alles so ziemlich besoffen war. Um 12 Uhr Mitternacht fuhren wir wieder über Hauerz nach Rot. Mit nur einmaligem Umwerfen gelangten wir wohlbehalten an. Diese Fahrt hat allen sehr gut gefallen, so dass wir beschlossen, sie bald zu wiederholen".

11. Mai 1927: Der Verein schließt sich dem Oberschwabengau an.

19. Juni 1927: Oberschwäbisches Gausängerfest in Leutkirch. Nach vielen Bemühungen des Vorstandes und des Dirigenten wird der "Liederkranz" zum Preissingen zugelassen. Die Sänger verpflichten sich durch Unterschrift zur Teilnahme. Mit der Note "gut" erzielt der Gesangverein ein zufrieden stellendes Ergebnis in der Stufe "Einfacher Volksgesang".

24. Dezember 1927: In der heiligen Nacht hat der Liederkranz von 22 bis 3 Uhr morgens Weihnachtslieder gesungen in der Kreuzmühle, Mittelried, Habsegg, Murrwangen und Rot.

Programm Frühjahrsaufführung 1928

28. April 1928 „Frühjahrsaufführung“ des Liederkranzes mit Männerchor und verschiedenen Theaterstücken






Am 11. November 1928: brachte der "Liederkranz" ein Ständchen zum Abschied von Graf Konrad von Erbach.

1930: Der Liederkranz zählt nach Meldung an den Oberschwabengau 22 Sänger (Stand 1.Jan. 1930)

1. Juni 1930: Beim 13. oberschwäbischen Gausängerfest in Laupheim wurde der "Liederkranz" Rot a. d. Rot für sein vorgetragenes Lied "An einem Bächlein" mit der Note "sehr gut", einem Preisdiplom und der silbernen Ehrenplakette ausgezeichnet.

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