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Gemeinschaftskonzert am 28. Mai 2006

Anläßlich des 170-jährigen Jubiläums des Liederkranzes Rot fand am 28. Mai 2006 ein Gemeinschaftskonzert, gebildet aus den drei Kirchenchören Rot, Haslach und Ellwangen sowie dem Liederkranz Rot. Wechslend als Gesamtchor oder als Frauen- und Männerchor getrennt wurde den zahlreichen Gästen ein abwechslungsreiches Programm geboten...


aus dem Rottumbote (14.6.2006): 

Konzert der Chöre
Die Mühe hat sich gelohnt




Begeisternden Applaus gab es für das gelungene Gemeinschaftsprojekt
Foto: J. Schönegg


ROT AN DER ROT (gz) - Der Liederkranz Rot an der Rot feiert heuer sein 170-jähriges Bestehen. Aus diesem Grunde wollte man dieses Jahr zum Konzert den Zuhörern etwas Besonderes bieten. Es wurde ein Projekt ins Leben gerufen, mit sangesbegeisterten Sängerinnen und Sängern der kath. Kirchenchören von Rot Haslach und Ellwangen und dem Liederkranz Rot einen Gesamtchor zu bilden. Nach anfänglichen Schwierigkeiten übernahm der Dirigent von Liederkranz Rot, Richard Artelt, die Gesamtleitung.
Im Rahmen des Roter Kulturforums fand das Gemeinschaftskonzert in der vollbesetzten Halle in Haslach statt. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Liederkranzes, Stefan Schrägle, der in gewohnter Weise wieder durchs Programm führte, konnte die musikalische Reise durch die Zeit beginnen.
Nach dem Lied „Zauber der Musik“ von Manfred Bühler führte der gemischte Chor die Zuhörer in die Vergangenheit zu „Heideröslein“ von J. W. v. Goethe und „Da unten im Tal“ von Johannes Brahms. Mit dem Weckruf „Wach auf mein Herzens Schöne“ von Fr. Reichardt schloss der erste Teil des gemischten Chores. Einen Kontrast gab anschließend der Männerchor mit seinem gefühlvollen „Liebestraum“ von Manfred Bühler, gefolgt von „My Secred Lovesong“ von Kees Vlak, der mit diesem Lied eine Liebeserklärung an seine Tochter abgab, die von Zuhause ausgezogen ist. Mit „Kalinka“ von Otto Groll führten die Männer die Zuhörer nach Russland, bevor sie wieder heimkehrten und mit dem „Abendfrieden“ ihren Vortrag abschlossen.
Nach der Pause stand der Frauenchor auf der Bühne. Das Terzett „Ihr geliebten Augensterne“ von W. A. Mozart wurde von Brigitte Sonntag, Gertrud Zieringer und Maria Musch einfühlsam vorgetragen, dezent begleitet von Elisabeth Kohler auf dem Klavier. Mit „Geschichten aus Paris“ von Walther Schneider ging die Reise weiter nach Frankreich. Die drei Episoden „Das Karussell der Liebe“, „Am Ufer der Seine“ und „Das Fest auf dem Montmartre“ erzählten von Leben, Liebe und Frohsinn in Paris. Spritzig und dynamisch zeigten die Frauen ihr sängerisches Können.
Der letzte Teil des Konzertes führte in die moderne Zeit. Aus dem Film „In 80 Tagen um die Welt“ aus der Romanvorlage von Jules Verne sang der gemischte Chor das Liebeslied „Die Welt war nie so schön für mich“ gefolgt von „Wir wollen Freunde sein fürs ganze Leben“ aus der Operette „Königin einer Nacht“ von Willi Meisel, begleitet von Margit Schwarz auf dem Akkordeon. Nach „Wunderbar“ aus dem Musical „Kiss me, Kate“ trug Gastsängerin Birgitte Sonntag mit dem Solostück „Danke für die Lieder“ eines der letzten Songs der Popgruppe ABBA vor. Stimmgewaltig wurde das Konzert mit dem „Freiheits-Chor“ von Giuseppe Verdi abgerundet, umrahmt von Elisabeth Kohler auf dem Klavier.
Der anhaltende Schlussapplaus zeigte, dass sich die Arbeit und Mühe für dieses Gemeinschaftskonzert gelohnt haben. Stefan Schrägle bedankte sich bei den Sängerinnen und Sängern und vor allem beim Dirigenten Richard Artelt. Er hat mit viel Zeitaufwand und persönlichem Einsatz das ganze Projekt aufgebaut und geleitet.